Kinder bis 5 Jahre Kinder 6 - 11 Jahre Jugendliche (12 - 19 Jahre) Erwachsene
zu Hause beim Camping / baden Rad fahren / wandern usw. Die lieben Nachbarn

Beim Sport (Rad fahren, wandern, usw.)

FahrradAusziehpunktViele Sportarten wie Rad fahren, wandern oder Federball, um nur ein paar zu nennen, können auch im Rahmen der Familie betrieben werden und finden fast ausschließlich in freier Natur statt. Und das ist im Sommer mit der entsprechenden Vorbereitung durchaus auch nackt möglich.
Start und Ziel einer Wanderung oder Radtour ist dann vorzugsweise ein abgelegener Parkplatz, an dem man sich dann ausziehen kann, wenn man das nicht vorher schon zu Hause oder während der Fahrt zu diesem Parkplatz getan hat. Und wenn man die Strecke gut gewählt hat, dann werden die wenigen Menschen, denen man unterwegs begegnet, zwar etwas erstaunt blicken, aber wenn man sie dann einfach freundlich grüßt, wird man feststellen, dass sie genauso freundlich antworten, woraus sich in manchen Fällen sogar ein durchaus angenehmes Gespräch entwickelt.

NaturistenstiegIm WaldUnd wenn man die Strecke noch nicht so gut kennt, wie das bei mir auf dem Bild rechts der Fall war, dann ist es sicher nützlich, eine Karte dabei zu haben, um sich nicht zu verlaufen.
Im Harz gibt es sogar inzwischen die erste offiziell ausgewiesene Nacktwanderstrecke. Auf den Schildern, mit denen der sogenannte Naturistenstieg markiert ist (siehe Foto links), wird jeder, der diesen Weg betritt oder kreuzt, darauf hingewiesen, womit er dort rechnen muss. Der Nachrichtensender n.tv, um nur eine der vielen Quellen zu nennen, die darüber berichtet haben, hat einen Artikel in seinem Archiv, in dem es um die Eröffnung des Naturistenstieges im September 2009 ging.
Dieses Ereignis fand und findet jedoch auch unter Nudisten ein geteiltes Echo. Während die Einen die Eröffnung des Naturistenstieges mit deutlicher Freude zur Kenntnis nehmen, gibt es aber auch Andere, die sich eher kritisch dazu äußern. Diese Kritiker befürchten nämlich, dass durch die Berichterstattung über den Naturistenstieg mehrheitlich genau das falsche Publikum angelockt wird: heimliche Spanner, die das nur als eine weitere Gelegenheit sehen, ihren krankhaften Neigungen nachzugehen.

Anfang Mai 2012 ist auch ein zweiter Nacktwanderweg eröffnet worden: der Naturistenweg Undeloh in der Lüneburger Heide. Die Strecke ist etwa 10 km lang und führt durch ein Naturschutzgebiet. Dort dürfen nicht nur Wanderer, sondern auch Radfahrer nackt unterwegs sein. Hier ist auch ein Bericht des "Hamburger Abendblatt" über diesen Naturistenweg.
 
Was nackte Radtouren betrifft, gibt es zwar nach meiner Kenntnis (noch) keinen offiziell ausgewiesenen speziellen Nacktradweg, was aber niemanden, der nackt Fahrrad fahren möchte, daran hindern sollte, das auch zu tun. Es ist, wie verschiedene Beiträge im Internet und im Fernsehen zeigen, auch schon oft genug getan worden und erfreut sich dabei einer hohen Beliebtheit.
Wer sich fragt, wo es möglich ist, dem sei z.B. die Seite www.nacktradeln.de empfohlen. Im dortigen Forum sind einige Gegenden genannt, in denen das häufig geschieht. Und das ist problemlos nicht nur für durchtrainierte Erwachsene, sondern auch für Familien möglich.
 
Oft wird sogar festgestellt, dass bei nackten Wanderungen oder Radtouren die Kinder von allen den meisten Spaß haben. Das ist aber nicht deshalb so, weil sie dabei viele nackte Menschen, vor allem Erwachsene, zu sehen bekommen, sondern weil sie mit ihren Eltern und anderen Erwachsenen zusammen etwas unternehmen, bei dem die Leistung der Kinder genauso viel wert ist wie die der Erwachsenen. Und das gibt den Kindern ein unvergleichliches Gefühl der Anerkennung.
Dass sie dabei nackt sind, ist für die beteiligten Kinder so nebensächlich, dass sie in aller Regel gar nicht darüber nachdenken.
Auch das Alter der Kinder spielt dabei so gut wie keine Rolle. Hauptsache, sie sind fit genug, um bis zum Ende der Wanderung oder Radtour durchzuhalten.

Im WaldWesentlich mehr, auch über internationale Veranstaltungen, kann man z.B. bei Wikipedia unter dem Stichwort "Nacktsport" nachlesen.
Je mehr man aber darüber liest, umso mehr wird man feststellen, dass es ein unbeschreiblich gutes Gefühl ist, nackt in der freien Natur Sport zu treiben. Bei einer nackten Wanderung, siehe Bild links, konnte ich mal wieder feststellen, welch angenehmes Gefühl es ist, bei jedem Schritt nicht die Hose an den Beinen zu spüren, sondern den leichten Wind, der den Schweiß verdunstete und die Haut dadurch angenehm kühlte. Bei einer Radtour ist dieser Effekt sogar noch stärker.
Dazu kommt noch das Gefühl, eins zu sein mit der Natur, das man, wenn man Kleidung trägt, in dieser Intensität nicht haben kann. Auch dieses Gefühl gehört ganz klar in die Kategorie "Das kann man nicht beschreiben, das muss man erlebt haben."

 

Wer dieses angenehme Gefühl noch nicht erlebt hat, der darf das bei Gelegenheit gerne nachholen. Denn daran ist nichts, was per Gesetz verboten ist. Also ist es erlaubt. Heutzutage kann doch wohl niemand mehr ernsthaft behaupten, er fühle sich sexuell belästigt, wenn ihm bei einem Spaziergang durch den Wald eine Gruppe Wanderer begegnet, bei der sich die Kleidung auf ein Paar Schuhe und vielleicht einen Sonnenhut beschränkt, oder wenn ihm auf einer einsamen Landstraße eine Gruppe Fahrradfahrer entgegen kommt, die nur mit Schuhen und Fahrradhelm bekleidet ist.
Außerdem, was soll denn daran sexuell belästigend oder wie auch immer belästigend sein? Dass diese Leute nackt sind? Das nun wirklich nicht, denn Nacktheit ist nur einer von vielen Bekleidungszuständen und im Sommer sogar der natürlichste. Eine sexuelle Belästigung setzt zwingend voraus, dass man sexuell handelt, und zwar in einer Form, die Andere belästigt oder wenigstens belästigen könnte. Fahrrad fahren oder wandern sind aber an sich definitiv keine sexuellen Belästigungen. Bleibt also nur die Kleidung als Kriterium. Und da muss nun wirklich gesagt werden, dass die Art und Weise, wie manche Menschen sich bekleiden, wenn sie sich in der Öffentlichkeit bewegen, von vielen weit eher belästigend empfunden wird als der Umstand, dass manche Menschen beim Fahrrad fahren, wandern oder anderen Freizeitaktivitäten gerne unbekleidet sind.
Ich würde sogar so weit gehen, jemanden, der mich anzeigt, weil ich nackt durch den Wald wandere, wegen übler Nachrede anzuzeigen, wenigstens dann, wenn er das herumerzählt oder wenn es auf Grund seiner Anzeige zu einer Gerichtsverhandlung kommt. Denn mit einer solchen Anzeige gegen mich würde der Verdacht geschürt, ich sei sexuell abartig, was aber nicht beweisbar wäre. Und allein schon der Umstand, dass ein solcher unbeweisbarer Verdacht geäußert wird, ist (wie es § 186 StGB (Üble Nachrede) formuliert) geeignet, mich "in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen".